Der komponierte Text – Luzius Keller

Das Palimpsest in Sprache, Malerei und Musik am Beispiel Marcel Proust – Vortrag und Gespräche
Donnerstag, 14. März 2013,
10:00 bis ca. 12:30 Uhr

Universität Mozarteum, Kleines Studio Eintritt frei

Luzius Keller, prominenter Übersetzer, Herausgeber der Frankfurter Marcel-Proust-Ausgabe (Suhrkamp-Verlag) und emeritierter Professor für Romanistik an der Universität Zürich ist auch ausgebildeter Geiger. Er hat sich mit der Rolle des Palimpsests als schöpferischer Akt in Inhalt und Struktur des monumentalen Werkes von Marcel Proust ebenso befasst wie mit dem künstlerischen Umfeld des hochmusikalischen Autors im Paris an der Schwelle zur Moderne.

Nach seinem Vortrag gibt es Gelegenheit zum Publikumsgespräch; an der folgenden Podiumsdiskussion nehmen u.a. teil: Eike Gramss (Regie/Musiktheater/Schauspiel) Gernot Gruber (Musikwissenschaft), Peter Kuon (Romanistik), Christian Ofenbauer (Komponist), Henrik Rungelrath (einer der Kompositionsstudierenden, deren Palimpsest-Werke soeben im Rahmen der Biennale uraufgeführt wurden). Moderation: Martin Mumelter (Geiger, Leiter des Instituts für Neue Musik)

Eine Veranstaltung des Instituts für Neue Musik der Universtität Mozarteum im Rahmen der Salzburg Biennale in Zusammenarbeit mit der Universität Salzburg, Programmbereich Arts & Aesthetics, Schwerpunkt Wissenschaft und Kunst